Continentalcup: Das zweite Continentalcupspringen im türkischen Erzurum am heutigen Sonntag konnte der Norweger Atle Pedersen Roensen für sich entscheiden. Mit Weiten von 140,5 und 142 Meter und 287,5 Punkten setzte er sich gegen Tomasz Byrt aus Polen (139,5 und 138,5 m; 281,9 P.) und den Österreicher Manuel Poppinger (138 und 137,5 m; 273,9 P.) durch.
Nach dem ersten Durchgang hatte sich Atle Pedersen Roensen aus Norwegen mit einer Weite von 140,5 Meter an die Spitze setzen können. Mit einem Rückstand von 0,8 Punkten folgte zu diesem Zeitpunkt auf Position zwei Tomasz Byrt aus Polen. Rang drei im Zwischenklassement belegte Ziga Mandl aus Slowenien. Bester Deutscher nach Durchgang eins war Markus Eisenbichler auf Rang sieben. Einen Rang dahinter platzierte sich Danny Queck, der das erste Springen an diesem Tag für sich entschieden hatte.
Gutes Abschneiden der deutschen Athleten
Das deutsche Trainerteam dürfte mit dem Abschneiden seiner DSV-Springer im heutigen zweiten Einzelspringen durchaus hadern. Auch wenn es nicht zu einem weiteren Sieg gereicht hat. Sechs der acht an den Start gegangenen DSV-Athleten konnten sich für den Finaldurchgang qualifizieren. Bester Deutscher war am Ende Daniel Winkler. Mit zwei guten Sprüngen konnte sich der Winterberger auf einem guten elf Rang platzieren. Seine Mannschaftskollegen Daniel Wenig, Danny Queck, Georg Späth, Stephan Leyhe und Markus Eisenbichler belegten die Positionen 14, 17, 19, 23 und 24. Wirklich unzufrieden mit dem Ausgang des Springens dürften Danny Queck und Markus Eisenbichler sein, hatten Sie doch nach Durchgang eins noch unter den Top Ten gelegen. Michael Dreher (36.) und Kevin Horlacher (44.) verpassten den Sprung in den zweiten Wertungsdurchgang. Besonders bitter ist das Ausscheiden für Kevin Horlacher. Mit seinem Sprung erreichte er eine Weite von 129,5 Meter, konnte diesen Satz aber nicht stehen.
Slowenen und Norweger mannschaftlich stark
Mannschaftlich stark zeigten sich heute die Slowenen und Norweger. Beide Nationen konnten jeweils drei Springer unter den Top Ten platzieren. Ebenfalls einen guten Tag erwischte der Pole Aleksander Zniszczol. Er konnte sich mit einem hervorragenden zweiten Sprung noch von Platz 16 nach Durchgang eins, auf Rang sieben nach vorne arbeiten. Für den, in der Gesamtwertung auf Position eins liegenden Michael Hayböck lief heute nicht alles optimal. Der Österreicher erwischte zwar zwei solide Sprünge, am Ende reichte es aber dennoch nur für Rang zehn.
Weiter geht es nach den Feiertagen am 27. und 28. Dezember im schweizerischen Engelberg. (arn)
Foto: Tadeusz Mieczynski