
Eigentlich wollte Simon Ammann am Montag einen Ruhetag zu Hause einlegen – nun musste der Schweizer allerdings zum Sondertraining antreten. Nach Ammanns beiden neunten Plätzen beim Heim-Weltcup in Engelberg kam Berni Schödler, Schweizer Disziplinenchef für Skispringen, zu dem Entschluss, dass der 30-Jährige weiter an seiner Form arbeiten müsse, um bei der Vierschanzentournee Bestleistungen abrufen zu können. "Keine Diskussion, Simon trainiert am Montag", zitiert die Zeitung Blick Berni Schödler.
Ammanns selbst ernanntes Ziel vor Saisonbeginn war der Gewinn der Vierschanzentournee. Und auch wenn der Schweizer inzwischen wieder etwas zurückrudert und beteuert, es sei in erster Linie das, was die Medien von ihm erwarten, ist klar: Ammann hat in seiner Sportlerkarriere alles erreicht, nur der Tourneesieg fehlt ihm – und das ist sein großes Ziel in dieser Saison.
Welche weiteren Schweizer Athleten bei der Vierschanzentournee am Start sein werden, ist indes noch nicht bekannt. Der Verband möchte diese Entscheidung erst nach dem Continentalcup in Engelberg treffen.
Auch Deutschland und Österreich trainiert in Engelberg
"Mir fehlt Energie beim Absprung. Ich muss noch kompakter anfahren, um Druck zu erzeugen. Ja, es gibt noch viel zu tun", sieht Ammann laut der Tageszeitung ein. Bis Mittwoch wird er daher die Schanzenanlage in Engelberg nutzen, wo momentan beispielsweise auch die Teams aus Deutschland und Österreicher trainieren. (mrs)