Weltcup: Nach einem nervenaufreibenden Springen in Oberstdorf können sich die Österreicher über einen gelungenen Start in die Vierschanzentournee freuen. Vor allem für Gregor Schlierenzauer war es eine Achterbahnfahrt. SKIJUMPING.de präsentiert die Stimmen zum Auftaktspringen am 30.12.2011.
Gregor Schlierenzauer (AUT): "Heute war ein unglaublicher Tag für mich. Der Wettkampf war schwierig und hat lange gedauert, aber letztendlich war es ein tolles Happy End für mich. Gratulation auch an die FIS und an die Jury, die uns eine zweite Chance gegeben haben, das war sehr wichtig. Meine Sprünge waren heute sehr gut. Das zeigt mir, dass mein eingeschlagener Weg richtig ist und gibt mir Selbstvertrauen. Ich werde so weitermachen und mich auch durch meinen Tournee- Vorsprung aus diesem Springen nicht aus dem Konzept bringen lassen – denn natürlich ist noch überhaupt nichts entschieden. Jetzt bin ich aber natürlich erst einmal total glücklich und genieße die Emotionen."
Andreas Kofler (AUT): "Das war heute ein sehr guter Tourneebeginn für uns Österreicher, wir haben alle einen guten Wettkampf gemacht. Bei meinem zweiten Sprung hatte ich Probleme mit dem Aufwind, der stark gegen die Skier gedrückt hat. Am Ende wäre es zu weit gegangen, und ich musste den Sprung abbrechen. Von dem her gesehen bin ich sehr zufrieden, dass ich noch sicher landen konnte und alles so gut ausgegangen ist. So bin ich zufrieden, einen guten Tourneestart hingelegt zu haben."
Thomas Morgenstern (AUT): "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Heute bin ich von Sprung zu Sprung immer besser reingekommen – für mich war es also kein Nachteil, dass es insgesamt vier Sprünge gab. Dadurch bin ich sicherer geworden, und das Endresultat ist natürlich gut für mein Selbstvertrauen. Vielen Dank an das Organisationskomitee und die vielen Helfer, die im Einsatz waren, sie hatten alle Hände voll zu tun mit der Spur und im Auslauf. Da wurde sensationelle Arbeit geleistet."
(ssa/jar)