Weltcup: Was gestern am späten Abend schon vermutet wurde, ist nun Gewissheit: Wie der Sportdirektor des norwegischen Skiverbands, Clas Brede Brathen, bei einer Pressekonferenz bestätigte, hat sich Tom Hilde bei seinem Sturz den achten Wirbel gebrochen. Möglicherweise könne er jedoch noch heute nach weiteren Untersuchungen aus dem Krankenhaus in Immenstadt entlassen werden. "Tom Hilde ist einer unserer stärksten Kämpfer", betonte Brathen. Wann der 24-Jährige auf die Schanze zurückkehren kann, vermochte er jedoch nicht zu sagen. "Tom wird in jedem Fall zurückkommen und er wird stark sein." Cheftrainer Alexander Stöckl rechnet nicht in dieser Saison mit Hildes Comeback. Das Team sei von dem Saisonaus ihres Teamkollegen geschockt gewesen. "Wir haben Schmerz, Wut, Sorge und Traurigkeit empfunden", so Stöckl.
Kein Vorwurf an Verantwortliche
Zur Ursache des Sturzes sagte Brathen, es sei eine Kombination aus wirdrigen Umständen und einem Fehler Hildes gewesen. Dennoch machte er den Verantwortlichen keine Vorwürfe, sondern lobte die hervorragende Präparierung der Schanze.
Stöckl und sein Team möchten Tom Hilde mit guten Leistungen bei der Genesung unterstützen. "Wir werden mit Tom in unseren Gedanken und unseren Herzen weitermachen um ihm ein paar schöne Momente zu bescheren, wenn er sich die Wettkämpfe anschaut", so Stöckl. (akl)