Weltcup: Nach einem enttäuschenden 42. Rang in der Qualifikation von Oberstdorf hat sich Richard Freitag bei der zweiten Station der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen deutlich gesteigert. Ein Sprung auf 125 Meter brachte ihm in der Qualifikation Rang 18 ein. "Ich komme besser rein und habe hier die Harmonie besser gefunden als in Oberstdorf. Deshalb gehe ich mit einem guten Gefühl morgen an den Start", so Freitag. Vor allem seine Trainingssprünge auf 129 und 135,5 Meter, die ihm jeweils einen Platz unter den besten zehn Springern einbrachten, waren vielversprechend. Deshalb gibt der 20-Jährige wie bereits die gesamte Saison die Top Ten als Ziel für den Wettkampf aus. "Wenn ich die Sprünge zeige, die halbwegs drin sind, dann kann ich das auch schaffen." Sein Gegner beim morgigen K.o.-Duell ist der Finne Janne Happonen, der aufgrund eines Trainingsrückstands bislang keine konstant guten Sprünge zeigen konnte.
Heute Abend will Freitag vor der Silvesterfeier, bei der das deutsche Team gemütlich anstoßen und zusammen das neue Jahr beginnen möchte, die Sprünge analysieren um kleine Fehler auszumerzen. (akl)