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Skispringen Kornspitz



Gregor Schlierenzauer: "Grand Slam egal"

Weltcup: Mit dem zweiten Platz am Bergisel muss Gregor Schlierenzauer seine Hoffnungen auf den Grand Slam und das Rekordpreisgeld von einer Million Schweizer Franken aufgeben. Erst der Jubel nach einem starken zweiten Sprung auf 123 Meter, danach die sichtliche Enttäuschung darüber, dass es doch nicht für den Sieg gereicht hat. "Die Million war noch nie ein Thema. Mein großes Ziel ist die Tournee, die ich noch nie gewonnen habe – da ist mir der Grand Slam ziemlich egal", gibt sich der Tiroler nach dem Wettbewerb im ZDF-Interview sportlich.

"Das war von den Emotionen her wieder extrem geil. Jetzt vor dem zweiten Durchgang habe ich oben gedacht, dass das nicht wahr sein darf – schon wieder Wind. Aber mir ist es trotzdem gelungen, bei mir zu bleiben, und konnte einen guten Sprung zeigen. Mit den Windpunkten bin ich nicht ganz zufrieden", so Schlierenzauer, dem die Enttäuschung über den verpassten Sieg ins Gesicht geschrieben stand. "Das liegt aber eh nicht in meiner Macht, ich habe alles dafür getan und ein Stubaier Doppeltriumph am Bergisel ist sowieso richtig geil."

Hannawald bleibt alleiniger Rekordhalter

Jubeln darf dagegen Sven Hannwald: Der ehemalige DSV-Skispringer verfolgte den Wettbewerb für den Pay-TV-Sender Sky und darf sich weiterhin als alleiniger Rekordhalter bezeichnen. Der Wahl-Münchener konnte vor exakt zehn Jahren als erster und einziger Skispringer den Grand Slam feiern. "Jetzt habe ich wieder ein Jahr Ruhe und kann mich entspannt zurücklehnen", äußerte sich Hannawald bei 'Sky Sport News'. (mrs)



veröffentlicht: 04.01.2012

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Übersicht der bisher geschriebenen Kommentare:

Seiten (2): [1] 2 »

Marcel | 05.01.2012 | 13:27:52

@ hero

Könnt ihr es nicht einfach wahrhaben, dass die Österreicher im Moment einfach dominieren.
IMMER schiebt ihr alles auf die Jury oder den Wind oder auf was weiß ich wen!!!
Das ist sowas von unsportlich und unnötig. Genau so wie das Verhalten der Jury...

Was Schlierenzauer angeht. Klar war er enttäuscht... Was soll er sonst sein?!
Soll er sagen "Juhuu jetzt habe ich endlich mal nicht gewonnen!" Seine Worte sind aufrichtig und sagen die Wahrheit. Er wurde von seinem Team respektiert als er gewonnen hat, jetzt respektiert er sein Team, als er nicht gewonnen hat...

Er hat seine Enttäuschung überwunden und das ist sehr wichtig für einen Sportler...

Die Jury muss die Ampel auf Grün schalten. Sobald der Wind im Korridor ist.
Und dazu kommt noch das die Sprünge von Stoch und Ito enorme Fehler hatten!


hero | 05.01.2012 | 01:11:34

also eure kritik an hanni kann ich ganz und gar nicht verstehen, der sagt wenigstens dir wahrheit auch wenns egoistisch klingt, im gegensatz zu schlieri, der ist kurz vorm weinen und sagt immer noch alles ist geil. und dann immer alles auf die jury schieben, denn hät schon längst mal die rote karte gezeigt gehört, dabei ist die jury sowie voll auf der seite der ösis, vor den ösispringern wird auf aufwind gewartet obwohl der wind im korridor ist, aber bei kranjec, ito und stoch schaltet die ampel sofort auf grün.


AdlerHorst | 04.01.2012 | 20:42:43

Seid nicht gar so streng mit Hanni, schließlich war er jahrelang in psychiatrischer Behandlung.

"Ein Jahr Ruhe..." sagt eh alles aus, wie er zittert. Andrerseits denke ich, für Hanni wäre's echt besser es schafft mal wer, denn die Tournee werdens nicht so schnell abschaffen.


viv | 04.01.2012 | 19:15:37

Ich find hannawalds einstellung extrem unsportlich - der springt seit jahren nicht mehr, kriegt auch nix dafür, dass es kein anderer schafft, und gönnt es trotzdem keinem. Der täte besser daran, endlich mal loszulassen und sich auf seine motorsportkarriere zu konzentrieren. Ist echt nur noch peinlich, der typ.


Susi | 04.01.2012 | 18:55:23

Nein, er ist ein Mensch und einen Skispringer der immer brav lächelt, den braucht auch keiner...
Emotionen gehören zum Sport.


markus | 04.01.2012 | 18:49:34

die medien haben diesen grandslam extrem aufgebauscht. schlierenzauer hat immer betont, dass es ihm nicht so wichtig sei.

klar, wenn du so knapp dran bist, dann bist du im ersten moment sicher enttäuscht.

aber das ist nur menschlich, nichts weiter. und im gegensatz zu hannis meinung zeigt das wieder, dass gregor eben keine maschine ist.


Simmi | 04.01.2012 | 18:48:18

Klar ist er enttäuscht, wäre jeder andere auch.
Was mich einzig und alleine stört ist die Tatsache das er es nicht einfach mal zugeben kann.


Susi | 04.01.2012 | 18:45:28

Ich find's ganz normal, dass er ein bissl enttäuscht ist, das wäre jeder.
Aber er hatte nie gesagt, dass er unbedingt alle vier Springen gewinnen will, das wurde ihm bloß hinterher gedichtet.
Und wenn er dann die Tournee gewinnen sollte, was ich hoffe, wird er wieder gefeiert. Unfair, dass er für einen zweiten Platz Kritik erntet...


barbara | 04.01.2012 | 18:27:03

warum darf er nicht ein bissl enttäuscht sein?

soll er breit grinsend herumrennen und sagen, wie glücklich er ist, dass er es nicht geschafft hat?

es wird immer ein grund für seine neider gesucht, und wer lange genug sucht der findet auch.

drück gregor für bischofshofen ganz fest die daumen-leicht wirds nicht.


AdlerHorst | 04.01.2012 | 18:19:19

Bischofshofen wird spannend. Wenn der Wind nicht zu stark wird und hoffentlich überhaupt ein Springen dort möglich ist?
Wenn es vielleicht nur einen Durchgang gibt, wäre dies ein gewaltiger Vorteil für Schlierenzauer.


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