Weltcup: Nach seinem gestrigen Sieg in der Qualifikation konnte sich Maximilian Mechler auch beim Bergiselspringen von seiner besten Seite präsentieren. Der Allgäuer segelte auf starke 119 und 126 Meter und ist mit Platz sieben überraschend bester DSV-Skispringer. "Heute waren es auf jeden Fall zwei sehr gute Sprünge von mir, ähnlich wie gestern in der Quali. Deswegen bin ich heute sehr zufrieden", äußerte sich Mechler nach dem Wettbewerb. "An sich ist die Schanze richtig cool, sehr schwierig zu springen."
In Hinblick auf das Finalspringen in Bischofshofen nimmt sich Mechler ähnlich gute Sprünge vor. "Bischofshofen ist bei mir ganz ähnlich: Mal läuft es super, mal habe ich zu kämpfen. Daher bin ich ganz gespannt auf morgen", so der 28-Jährige.
Severin Freund: "Ziemlicher Schmarrn"
Weniger zufrieden sein kann derweil Severin Freund, der als einzige deutsche Tournee-Hoffnung nicht über einen 21. Platz hinauskam. "Das zwar ein ziemlicher Schmarrn. Es gibt einfach so Tage, da läuft es nicht. Man muss das vergessen und dann in Bischofshofen von Neuem anfangen", so Freund. "Dort möchte ich so aufhören, wie ich angefangen habe. In Oberstdorf habe ich mich noch von Sprung zu Sprung verbessert, aber das hat hier nicht so funktioniert. Ich bin gestern eine gute Quali gesprungen, aber konnte daran nicht anknüpfen. Vielleicht bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden." (mrs)