Weltcup: Andreas Kofler wollte nochmal angreifen, um den Tournee-Gesamtsieg mitspringen. Neuneinhalb Meter auf Schlierenzauer hatte er vor dem Finalspringen aufzuholen – Grund genug, volles Risiko einzugehen. "Es sind natürlich schon ein bisschen gemischte Gefühle. Ich hab jetzt eine sehr schöne Tournee springen können, es waren sehr gute Sprünge dabei. Beim vorletzten Sprung habe ich einfach zu viel riskiert, das ist einfach so. Wenn man im Weltcup Fehler macht, wird man gnadenlos bestraft", erklärte Kofler nach dem Wettbewerb in der ARD. "Ich habe Fehler gemacht, aber im zweiten Durchgang war es dann schon wieder relativ normal."
Traurig ist er angesichts des Sieges seines Teamkollegen Gregor Schlierenzauer dennoch nicht. "Natürlich habe ich alles riskiert und versucht, die Karten auszuspielen – nur so wäre das Große möglich gewesen. Wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre es sowieso nichts geworden. Jetzt ist es leider in die Hose gegangen." (mrs)