Weltcup: Sarah Hendrickson (273,2 P.) gewinnt das dritte Weltcup-Skispringen der Damen in Hinterzarten. Mit Weiten von 107,5 und 104,5 Metern setzte sich die erst 17-jährige US-Amerikanerin klar gegen die Japanerin Sarah Takanashi (100,5 und 99,5 m; 242,6 P.) durch. Platz drei konnte sich Jessica Jerome mit Weiten auf jeweils 101 Metern und 240,1 Punkten sichern.
"Kein einfacher Wettkampf"
Hendrickson baut damit ihren Vorsprung in der Weltcup-Gesamtwertung weiter aus und beweist, dass sie in diesem Winter nur ganz schwer zu schlagen ist. Trotz der wechselhaften Bedingungen konnte am Sonntag ein fairer Wettkampf mit einigen Unterbrechungen über die Bühne gebracht werden. "Ich bin sehr zufrieden. Es war kein einfacher Wettkampf, aber die Jury hat einen guten Job gemacht", so Hendrickson nach dem Wettbewerb.
DSV mannschaftlich stark, aber ohne Top-Ergebnis
Ulrike Gräßler beendet das zweite Skispringen in Hinterzarten mit Weiten von 97,5 und 92,5 Metern und Platz acht als beste Deutsche. Nicht ganz rund lief es für Melanie Faisst. Auf ihrer Trainingsschanze kam die Baiersbronnerin über Weiten von 95 und 91,5 Meter nicht hinaus, belegt im Endergebnis Rang neun. Außerdem konnten Anna Häfele (13.), Svenja Würth (14.), Katharina Althaus (21.), Juliane Seyfarth (28.), Veronika Zobel (29.) und Carina Vogt (30.) den zweiten Wertungsdurchgang erreichen.
Anna Rupprecht stürzte im ersten Durchgang direkt nach dem Aufsprung. DSV-Bundestrainer Andreas Bauer: "Anna hat sich bei dem Sturz
möglicherweise eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen, das leicht geschwollen ist. Sie ist nach Hause gefahren und wird den Fuß im Krankenhaus untersuchen lassen."
Weiter geht es für die Damen am kommenden Wochenende. Im italienischen Val di Fiemme stehen dann zwei weitere Weltcup-Skispringen auf dem Programm. (mrs)