
Pascal Bodmer wird nach seinem schweren Einstand im Weltcup nun im Continentalcup an den Start gehen. Bei den deutschen Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen hatte der Meßstettener jeweils die Qualifikation verfehlt. Zuvor hatte er sich beim Weltcup in Engelberg nur für eins der Springen qualifizieren können, verpasste jedoch den Sprung ins Finale.
"Mir fehlte die Wettkampfroutine"
Nun möchte Bodmer im Continentalcup Selbstvertrauen aufbauen. "Im COC ist der Anlauf etwas länger und davon verspreche ich mir eine größere Chance, ins Fliegen zu kommen", so Bodmer auf seiner Webseite. "Ich hoffe, dass ich die guten Trainingssprünge vom Beginn der Saison im Continentalcup wiederholen kann. Das würde mir sicher helfen, wieder mehr Fluggefühl zu entwickeln und den Kopf zu stärken."
Der Meßstettener, der vor wenigen Tagen seinen 21. Geburtstag feierte, war gesundheitlich angeschlagen in die Vierschanzentournee gestartet und laut eigener Aussage einfach nicht ins Fliegen gekommen. "In Oberstdorf hatten wir keine einfachen Bedingungen und mir fehlte ein bisschen die Wettkampfroutine", erläutert Bodmer. "In Garmisch wollte ich es besser machen, aber auch dort bin ich nicht richtig ins Fliegen gekommen. Schon der Anlauf hat nicht gepasst, geschweige denn der Übergang und demnach konnte auch der Flug nicht funktionieren. Ich hatte mir für die Tournee viel vorgenommen, musste aber realisieren, dass es nicht immer so einfach ist, wie man es sich vielleicht wünscht."
Sein erstes Continentalcupspringen in diesem Winter wird Pascal Bodmer auf heimischem Boden absolvieren. Nach der Absage der Wettbewerbe im slowenischen Kranj am vergangenen Wochenende ist Titisee-Neustadt die nächste Station des Continentalcups. (akl)