
Der
beim Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen gestürzte Tscheche Lukas Hlava konnte heute das Krankenhaus verlassen. Bereits am Samstagabend war der Tscheche aus Österreich nach Prag transportiert worden, wo laut der Internetseite skoky.net in der Gesichtschirurgie des Universitätskrankenhauses weitere Untersuchungen durchgeführt wurden.
Operation eventuell notwendig
Bei seinem Sturz nach einem Sprung auf 123,5 Meter hatte sich Hlava am Freitag einen
offenen Nasenbruch sowie einen Bruch des Wangenknochens zugezogen. Während der Nasenbruch keine weiteren Komplikationen mit sich bringen sollte, werden die Ärzte noch entscheiden müssen, ob eine Operation des Wangenknochens nötig ist. Hierfür müsse jedoch erst die Schwellung im Gesicht zurückgehen.
Hlava möchte so schnell wie möglich wieder ins Training einsteigen, auch wenn er jetzt erst einmal Ruhe brauche. "Ich fühle mich gut, wenn auch ein wenig müde. Ich hoffe, bald wieder auf die Schanze zurückzukehren", so der Tscheche nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. (abr)