
In Nischni Nowgorod soll laut 'tramplin.perm.ru' zu Ehren des verstorbenen Skispringers Pavel Karelin eine gemeinnützige Stiftung entstehen, die zur Förderung und Entwicklung insbesondere des Nachwuchses im Skispringen und der Nordischen Kombination dienen soll. Initiatorin ist die Großmutter Karelins, Marija Viktorovna. Unterstützt wird sie von Freunden Karelins sowie des lokalen Verbands für Skispringen und Nordische Kombination. "Für mich persönlich bedeutet diese Stiftung sehr viel", so Viktorovna. "Das Wichtigste ist die Erinnerung an meinen Enkel. Ich möchte den Sport unterstützen und etwas tun."
Jeder, der finanzielle oder juristische Unterstützung anzubieten habe, könne an der Entwicklung der Stiftung teilhaben, so Viktorovna. "Wenn die Stiftung richtig arbeitet und sich entwickelt, werden wir Sportequipment anschaffen", kündigt sie an.
Russisches Skisprungteam unterstützt die Idee
"Es ist eine großartige Idee, denn die Stiftung soll dabei helfen, junge Skisprungtalente, wie Pavel es war, zu entdecken", zeigt sich Denis Kornilov - Karelins ehemaliger Mannschaftskamerad - begeistert. "Ich und viele andere Athleten in ganz Russland sind bereit, die erforderliche materielle, moralische und tatkräftige Unterstützung zur Verfügung zu stellen." Auch Teamkollege Ilja Rosliakov bezeichnet die Gründung der Stiftung als "richtigen Schritt" und er sei bereit, Unterstützung zu leisten.
"Den Jungs, die auf die Schanze gehen werden, möchte ich sagen, dass sie eine tolle Perspektive haben", so Viktorovna. "Bald wird in Nischni Nowgorod eine neue Schanze entstehen und damit ideale Trainingsbedingungen geschaffen." Die Schanze werde europäischen Standards gerecht werden und könnte Austragungsort für Weltmeisterschaften werden, blickt Viktorovna optimistisch in die Zukunft. (akl)
Foto: Tadeusz Mieczynski