Weltcup: Die Amerikanerin Sarah Hendrickson hat das erste von zwei Damen-Weltcupspringen im italienischen Val di Fiemme für sich entschieden. Mit Sprüngen auf 105 und 107,5 Meter sowie 277,2 Punkten verwies sie die Österreicherin Daniela Iraschko (107 und 103 m; 275,5 P.) und Norwegens Anette Sagen (95,5 und 99,5 m; 248,1 P.) auf die weiteren Podestplätze.
Hochklassiges Springen trotz dezimierter Starterzahl
Die Zuschauer an der Schanze und vor den Fernsehgeräten erlebten ein weitgehend faires Springen, das zu fesseln wusste – trotz Abwesenheit einiger Top-Athletinnen wie Ursa Bogataj und Sara Takanashi, die derzeit bei der Jugend-Olympiade in Innsbruck weilen. So ließ vor allem das Duell Iraschko gegen Hendrickson mit einem engen Schlagabtausch an der Spitze viel Spannung aufkommen. Im ersten Durchgang hatte zunächst Iraschko mit der bis dahin größten Weite von 107 Metern die Nase vorn. Hendrickson konnte mit 105 Metern zwar nicht ganz mithalten, wäre aber wohl deutlich weiter als Iraschko geflogen, hätte sie ihren Sprung wegen enormer Flughöhe nicht vorzeitig abbrechen müssen. Hinter Hendrickson lauerte mit Lindsey Van eine weitere US-Amerikanerin auf dem Halbzeit-Podest.
Im Finaldurchgang konnte Hendrickson ihren Sprung dann ausfliegen und zeigen, weshalb sie derzeit die Gesamtweltcupführung innehat. Mit dem Top-Sprung des Tages auf 107,5 Meter konterte sie nicht nur den Angriff der Norwegerin Anette Sagen, die sich mit 99,5 Metern noch auf Platz drei vorsprang, sondern verdrängte auch Iraschko (103 m) von der Spitze. Mit dem heutigen Sieg baut Hendrickson ihre Führung im Gesamtweltcup weiter aus.
Deutsche nicht herausragend, aber mannschaftlich stark
Unter den heute nur 39 Springerinnen wussten vor allem die Amerikanerinnen zu überzeugen, von denen sich neben Siegerin Hendrickson auch Lindsey Van (4.) und Jessica Jerome (6.) unter den besten Zehn platzieren konnten. Nicht ganz so überragend, dafür aber mannschaftlich nicht minder geschlossen präsentierte sich die deutsche Mannschaft: Mit Ulrike Gräßler (9.), Melanie Faißt (11.) und Anna Häfele (14.) sprangen drei DSV-Athletinnen unter die besten 15, dazu erzielten Ramona Straub (17.), Svenja Würth (18.) und Juliane Seyfarth (26.) weitere solide Ergebnisse im oberen Mittelfeld des Klassements.
Morgen steht an gleicher Stelle ein weiteres Damen-Weltcupspringen auf dem Programm. Los geht es um 15:30 Uhr mit dem Probedurchgang, ehe um 16:30 Uhr der Wettbewerb beginnt. (jar)
| Sören | 14.01.2012 | 22:40:39 |
Schade, dass Takanashi nicht dabei war
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| text | 14.01.2012 | 22:24:30 |
na, das schaut doch mal stark danach aus als würde den ersten weltcup der frauen die hendrikson gewinnen
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| viv | 14.01.2012 | 19:09:19 |
Ja, super - dani scheint ihre verletzung allmählich zu überwinden! 
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| Kathi | 14.01.2012 | 18:40:24 |
Supaaa Dani ... )
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