Weltcup: Den zweiten Weltcup im italienischen Val die Fiemme konnte am heutigen Sonntag erneut die Amerikanerin Sarah Hendrickson für sich entscheiden. Sie sprang auf 104,5 und 108 Meter und erhielt hierfür 285,9 Punkte. Auf dem zweiten Rang landete die Österreicherin Daniela Iraschko (96,5 und 105,5 m; 273,1 P.), ebenfalls einen Podestplatz sicherte sich Ulrike Grässler aus Deutschland (100 und 98 m; 250,8 P.)
USA immer stärker
Die US-Amerikanerinnen bestätigten auch heute ihre mannschaftlich gute Form. Sie konnten gleich vier Springerinnen unter die Top-15 platzieren - allen voran wiedermal Sarah Hendrickson. Die Weltcup-Führende ist derzeit nicht zu schlagen und verwies die Österreicherin Daniela Iraschko bereits im ersten Durchgang mit 12,6 Punkten Vorsprung klar auf den zweiten Rang. Mit Melanie Faisst konnte der Deutsche Skiverband auch wieder Hoffnung auf einen Podiumsplatz haben. Ebenfalls auf Podest-Kurs waren die Österreicherin Jacqueline Seifriedsberger, die immer besser in Form kommt, sowie mit Ulrike Grässler eine weitere deutsche Springerin.
Hendrickson springt Schanzenrekord - Grässler kann mithalten
Im Finale lieferten die Konkurrentinnen den Zuschauern einen spannenden Wettbewerb, in dem die deutschen Damen wieder ganz vorne mithalten konnten. Die zur Pause drittplatzierte Faisst verlor leicht an Boden, wurde letztlich Fünfte. Dafür konnte Ulrike Grässler mit zwei gleichwertigen guten Sprüngen völlig verdient auf das Podium springen, wenn auch nur knapp vor Seifriedsberger. Daniela Iraschko, die im ersten Sprung noch nicht das Optimum rausholen konnte, legte mit einem fabelhaften Sprung nach, der ihr deutlich die Führung bescherte. Nicht zu schlagen war aber erneut Sarah Hendrickson, sie löste mit ihrem Sprung auf 108 Meter den Schanzenrekord von Adam Malysz ab und sicherte sich so locker den Sieg.
Deutsche Springerinnen im Aufwärtstrend
Neben den beiden erfolgreichen DSV-Athletinnen Ulrike Grässler und Melanie Faisst konnten sich auch alle anderen deutschen Springerinnen für das Finale qualifizieren. Anna Häfele ließ im zweiten Sprung ein wenig liegen, wurde letzlich 14. Juliane Seyfarth, Svenja Würth und Ramona Straub belegten die Ränge 22, 23 und 24.
Der nächste Wettkampf der Springerinnen findet am kommenden Wochenende als Continentalcup im polnischen Zakopane statt, da
die Weltcupspringen in Szczyrk aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten abgesagt werden mussten. Erst im Februar wird im österreichischen Hinzenbach wieder ein Weltcup ausgetragen. (ssa)