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Skispringen Kornspitz



Gregor Schlierenzauer: "Sprung gut, Leben geht weiter"

Weltcup: Einen ordentlichen Dämpfer musste Gregor Schlierenzauer beim Skifliegen am Kulm hinnehmen: Ein defekter Reißverschluss am Sprunganzug kostete den Tiroler den Sieg. "Ich habe den Anzug angezogen und direkt gemerkt, dass sich irgendetwas löst und der Reißverschluss kaputt ist. Das ist sozusagen der 'worst case' und passiert sehr selten", äußerte sich der Tiroler gegenüber den Medien. "Das ist natürlich sehr schade. Aber es war einfach ein Materialfehler, das kann passieren."

Mit einer provisorischen Flickung durch Sicherheitsnadeln und Klebeband ging der Tiroler vom Bakken und legte den weitesten Sprung des zweiten Durchgangs hin, er hätte den Wettbewerb klar für sich entschieden. Dennoch: Dass Materialkontrolleur Sepp Gratzer keine andere Wahl hatte, als den Österreicher zu disqualifizieren, dafür zeigt Schlierenzauer Verständnis. "Das Reglement schreibt vor, dass der Anzug geschlossen sein muss. Der Sprung war gut und das Leben geht weiter", so Schlierenzauer, der zum ersten Mal in seiner Karriere disqualifiziert wurde. "Es hat schon viele große Springer vor mir getroffen, jetzt eben auch mich." (mrs)



veröffentlicht: 15.01.2012

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Übersicht der bisher geschriebenen Kommentare:

Seiten (2): [1] 2 »

Kathi | 16.01.2012 | 21:20:11

@ lisa

... SORRY...

Und das hat ihm ÜBERHAUPT keinen Vorteil beim Flug gegeben...


lisa | 16.01.2012 | 16:54:06

@kathi

der anzug ist im flug aufgegangen sonst hätte er ihn nicht unten zusammen gehalten, du solltest mal besser zu gucken.. und nein die ndaeln sind nicht abgegangen aber der kleber, falls du das überhaupt mit bekommen hast, was ich bezweifel...!!


viv | 16.01.2012 | 12:06:17

Und ach ja, ich glaube nicht, dass gregor das direkt so gesagt hat wie er hier zitiert wird; in der "sport am sonntag"-sendung gestern im orf hat er nämlich gesagt, der reißverschluß hätte sich gelöst, wie er sich die SKI angezogen hat, (d.h. in die bindung gestiegen ist), nicht, wie er sich den anzug angezogen hat. Es ist unmittelbar vor dem sprung passiert, nicht unten im springerlager, wo sich die athleten umziehen. Deswegen hatte er auch keine Möglichkeit mehr, einen anderen Anzug anzuziehen.


viv | 16.01.2012 | 11:58:11

Also, ich versteh die hämischen reaktion hier nicht ganz. Jedem ist schon mal ein Reißverschluß kaputtgegangen, das passiert halt auch hin und wieder mal mit sprunganzügen. Morgenstern ist das auch schon mal passiert, da hatten sie aber im technical kitt nadel und faden dabei und ham die offene stelle im reißverschluß zugenäht, so dass es im reglement war. Dass schlierenzauer in jedem fall gewonnen hätte und der offene anzug nichts damit zu tun hat ist ja wohl klar, trotzdem ist das reglement nun mal so wie es ist. Er hatte die freigabe von tepes, seinen sprung unter vorbehalt durchzuführen, was angesichts der vielen fans der schanze und für ihn selbst auch völlig richtig war.

@kathi: Ich hab die aussage von sepp gratzer und auch die geste von gregor nach dem sprung so verstanden, dass sich das tape gelöst hat, der anzug also wieder aufgegangen ist.

@georg: wie lächerlich und armselig...


markus | 16.01.2012 | 11:56:19

@georg: so viel schwachsinn in einem einzigen beitrag hab ich auch noch nie gelesen-respekt.


Georg | 16.01.2012 | 08:23:17

Haaaa,das hätte bei der Tournee in jedem Wettkampf passieren müssen, da war der Anzug zwar nicht defekt aber viel zu groß und nicht nur bei Ihm sondern bei allen Ösis, Koch hat sogar eine Schlaufe im Unteranzug und das ist nach meinem Wissensstand auch verboten. In Neustadt beim COC hat Fettner 2x gewonnen, dem sein Anzug war mega groß, da war am Samstag nicht mal der Kontrolleur von der Fis vor Ort, also konnte jeder bescheissen wie er wollte. Kasperletheater hoch 10.


Kathi | 15.01.2012 | 21:04:16

@ lisa

es kann auch sein, dass er nachgeschaut hat, ob es rihtig gehalten hat...
Die Sicherheitsnadeln sind sicher nicht abgefallen ... :O

Er hat nachdem er dn Anzug oben ( nach dem ersten durchgang) zugemacht, und dort ist es ihm aufgefallen, und da hat er keine Zeit mehr ...


barbara | 15.01.2012 | 17:57:25

anzug offen oder nicht, trotzdem war der sprung einfach gut, wurde ja auch in der zeitlupe technisch von goldberger analysiert, der war einfach sehr,sehr gut.

darüber zu reden, wieviel ihm das gebracht hat ist unsinnig, da es sowieso nicht gilt.

aber er hat einfach eine topleistung gezeigt, vorallem von der mentalen seite her.


ES | 15.01.2012 | 17:47:56

Ja, ich bin auch davon ausgegangen, dass er die Zeit nicht hatte, sein Statement ist aber "ich habe den Anzug angezogen und gemerkt..." - nackig wird er wohl nicht nach oben gegangen sein ;-)))


:) | 15.01.2012 | 17:39:12

er hat es oben 1 minute vor dem sprung gemerkt. dann halt wenn man sich die skier anzieht. eine ander möglichkeit, als es so zu versuchen hatte er einfach nicht. er und auch pointner wussten wohl schon vorher, dass es nicht durchgehen wird, aber soll er deswegen mit dem lift runterfahren???

er hat im interview ja auch gesagt, dass für einen anzugswechsel das zeitfenster zu knapp gewesen wäre und er dann sowieso auch disqualifiziert geworden wäre. einen anderen anzug hätte er sich von unten holen müssen. ;) = Zwinker
er meinte eh: da hätten wir eine nähmaschine oben gebraucht. ;) = Zwinker


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