Weltcup: Auch wenn nach wie vor die Top-Platzierungen ausblieben, konnten die deutschen Skispringer beim zweiten Wettbewerb am Sonntag immerhin ein gutes Mannschaftsergebnis abliefern. Mit Severin Freund und Richard Freitag platzierten sich zwei DSV-Skispringer unter den Top Ten. Dabei waren vor allem im zweiten Durchgang die Bedingungen nicht ganz einfach. "Ich kann definitiv behaupten, dass es mein bester Sprung war. Wenn man 173 Meter springt und zuvor schon über 190 geflogen ist, dann ist es schwierig. Es ist genau das, was der Skispringer nicht mag: Wind von hinten, und das über dem Vorbau. Dann ist es immer zäh", äußerte sich Freitag nach dem Wettbewerb im ZDF.
Nachdem es beim ersten Wettbewerb am Vormittag alles andere als rund lief, kann Richard Freitag zumindest mit dem zehnten Platz beim zweiten Skifliegen zufrieden sein. "Im zweiten Durchgang war es wirklich nicht leicht. Ich bin noch nicht so oft geflogen, von daher kann ich ganz zufrieden rausgehen", so der Sachse. "Der Sprung war okay. Es war nicht der beste, aber ich komme langsam ins Fliegen. Der durchgängige Rückenwird erschwert das ein bisschen, aber das ist für alle so." (mrs)