
Björn Einar Romoeren konnte am Sonntag auch in seiner Spezialdisziplin, dem Skifliegen, keine ansteigende Form zeigen. Mit den Rängen 27 und 37 am Kulm ist der 30-Jährige nicht zufrieden. "Ich bin einfach nur richtig sauer auf mich selbst", so Romoeren gegenüber 'vg.no'. "Er macht im Wettkampf die gleichen Fehler wie bisher", stellt sein Trainer Alexander Stöckl fest. "Er hat sich im Training gesteigert, kann das aber nicht in den Wettkampf rüberbringen. Er muss weiter an seiner Technik arbeiten um auf ein anderes Level zu kommen. Damit er das kann, nehmen wir ihn aus dem Weltcupteam." Romoeren solle zwei Wochen lang zu Hause trainieren, anschließend könne er hoffentlich ins Team zurückkehren, so Stöckl.
Romoeren zeigt sich selbstkritisch
"Ich habe im Training einige gute Sprünge gezeigt, aber wenn man hier nicht in den zweiten Durchgang kommt, dann muss man die Kirche im Dorf lassen und nach Hause fahren um zu trainieren", geht Romoeren mit der Entscheidung seines Trainers konform. Seine Chancen, bei den Skiflugweltmeisterschaften im Februar vor heimischem Publikum dabei zu sein, schätzt Romoeren zurzeit gering ein. "Es ist noch Zeit", betont jedoch Stöckl. "Wir wissen, was für ein Athlet er ist und was er leisten kann, wenn er in Form ist. Er hat immer noch Chancen." Man werde alles tun um Romoeren mental aufzubauen. Romoerens Ärger sei verständlich, doch am nächsten Tag solle der Fokus wieder da sein, so Stöckl. (akl)