Weltcup: Kamil Stoch feierte vor etwa 20.000 begeisterten Zuschauern im polnischen Zakopane einen Heimsieg. Mit Weiten von 125,5 und 135 Metern und 257,9 Punkten holte der Pole souverän den Sieg. Freude auch bei den deutschen Skisprungfans: Richard Freitag (251,2 P.) konnte zu seiner Form zurückfinden, schaffte es mit 128 und 126,5 Meter auf einen starken zweiten Platz vor dem Österreicher Andreas Kofler (124,5 und 130 m; 238,7 P.).
Den ganzen Tag über herrschte in Zakopane bestes Skisprungwetter, doch rechtzeitig zu Beginn des Probedurchgangs und des Wettkampfes setzte teilweise starker Schneefall und Wind ein. Nach der Vierschanzentournee und dem Kulm-Skifliegen kam es so erneut zu erheblichen Schwierigkeiten in der Wettkampfdurchführung.
Freund vergibt Sieg im Finale
Severin Freund, nach dem ersten Wertungsdurchgang noch in Führung, fiel im Finaldurchgang bei schwierigen Bedingungen mit einem schwachen Sprung noch auf Position zehn zurück. Ganz anders erging es Andreas Kofler, der sich von Platz 14 noch auf das Podest steigern konnte.
Nur Neumayer verpasst Finaldurchgang
Neben Freitag und Freund komplettieren Maximilian Mechler (23.) und Andreas Wank (24.) ein starkes DSV-Ergebnis. Stephan Hocke hatte im zweiten Wertungsdurchgang aufgrund misserabler Windverhältnisse keine Chance, eine ordenliche Weite zu erzielen. Der 28-Jährige kam so nicht über 103,5 Meter und Platz 27 hinaus. Michael Neumayer verpasste mit einem Sprung auf schwache 111 Meter als 37. den Einzug in den Finaldurchgang.
Österreich mit Pech, Morgenstern stürzt
Für eine kurze Schrecksekunde sorgte ein Sturz von Thomas Morgenstern. Kurz vor dem Österreicher setzte starker Schneefall ein. "Die Sicht war sehr beeinträchtigt, und auch die Spur hat etwas gestoppt. Es war etwas komisch und auf einmal bin ich im Schnee gelegen. Das kann passieren. Mir geht es gut, nur kalte Finger habe ich", scherzte Morgenstern schon wenige Minuten nach seinem Sturz.
Auch die übrige österreichische Mannschaft wurde durch schlechte Verhältnisse im ersten Durchgang stark gebeutelt. Der einsetzende Schneefall sorgte für langsame Anlaufgeschwindigkeiten, so dass die Top-Athleten schwer zu kämpfen hatten. Besonderes Pech hatte Gregor Schlierenzauer in beiden Durchgängen, der seinen zweiten Sprung auf 112,5 Meter mit Kopfschütteln und höhnischem Applaus quittierte.
Slowenen stark
Die slowenische Mannschaft konnte ihren Aufwärtstrend auch in Zakopane weiter fortsetzen. Mit Peter Prevc, Robert Kranjec und Jurij Tepes schafften es gleich drei Athleten unter die Top Ten. Dahinter komplettiert Jernej Damjan als Elfter das starke Mannschaftsergebnis.
Weiter geht es im Programm der Skispringer bereits am morgigen Samstag. Dann steht im polnischen Zakopane der zweite Weltcup auf dem Plan. (mrs)
| Agatha | 21.01.2012 | 22:40:10 |
Gratulation an Kamil Stoch!!!!!!! 
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| Kathi | 21.01.2012 | 11:39:57 |
Ich denke nicht, dass die Bindung das Problem ist...
Eher der Missbrauch an der Gateregel. Die Jury ist der Meinung, dass man mit ihr jedes Springen einfah durchführen kann ...
Sie achten mir einfach zu wenig auf die Gesundheit der Springer, das Springen gestern hätte auch böse enden können ...
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| max | 21.01.2012 | 09:59:39 |
@Kathi
Ja Es kann so wirklich nicht mehr weiter gehen.
weg mit der neuen Bindung
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| Kathi | 21.01.2012 | 00:24:02 |
Meiner Meinung nach hat Schlierenzauer volkommen recht!
Was war an dem Springen bitte fair ?!
Im ersten Durchgang hätte man einfach warten MÜSSEN, der Schneefall war so dicht, das Morgenstern sogar sagt, er habe sich nicht richtig orientieren können vor der Landung ...
? Da steht die Gesundheit eines Athleten auf dem Spiel ...
Zum Glück ist nichts passiert ...
Dann lassen sie Mechler bei einem Wind runter, der ganz sicher nicht im Korridor war ...
Als nächstes muss dann Schlierenzauer bei einem Seitenwind und Rückenwind hinunter (welchen man ganz offensichtlich davor schon gesehen hat) ...
Und ich bezweifle quch, dass der Wind im Korridor war als Freund gesprungen ist ...
Aber naja...
Was ist daran FAIR ????
... Es kann so wirklich nicht mehr weiter gehen...
Und zum Glück gibt es Springer die da auch etwas sagen ...
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| Ricci | 20.01.2012 | 19:57:11 |
@lena
ich war im Stadion dabei und da konnte man es sehen. Aber du hast recht, im TV haben sie es nicht gezeigt habe ich mir gerade nochmal angeguckt.
Wünsche mir für morgen auch endlich mal ein schönes Springen
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| lena | 20.01.2012 | 19:52:09 |
@ricci
falls du recht hast, tut es mir leid. ich habe es nicht gesehen das ein vorspringer gesprungen ist und erwähnt wurde das im tv auch nicht.
hoffentlich sind die wetterbedingungen morgen besser damit es ein faires springen wird.
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| viv | 20.01.2012 | 19:51:58 |
@Tobi: Ich stimme dir zu was den Kulm betrifft; in Bi'hofen lag die Sache etwas anders, weil er sich auf keinen fall nachsagen lassen wollte, schlierenzauer (mit dem er ja befreundet ist) vielleicht was zu schenken. Das war mit ein Grund für das überziehen im ersten Sprung. Und es war schon Pech, dass es keinen zweiten Durchgang gegeben hat.
Indgesamt denke ich, im Laufe einer WC-Saison gleichen sich Glück und Pech immer aus, das gewinnt keiner per zufall. Allerdings glaube (und hoffe) ich auch, dass Schlierenzauer sein Pechsoll für diese Saison schon erfüllt hat.
Morgenstern und Bardal hatten heute zwar ebenfalls Pech, haben beide aber auch selbst Fehler gemacht.
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| Klaus | 20.01.2012 | 19:47:36 |
Kamil: Letztendlich hat der Beste gewonnen. Richard:Super Sprünge und aufgrund der Verhältnisse im 2. Durchgang ein hervorragendes Ergebnis.
Severin: Wieder mal hat er seine Nerven nicht im Griff, wenn die Verhälnisse nicht so prall sind. Da fehlt ihm noch die Konstanz und der Biss. Normalerweise hätte er höchstens auf Rang 5 zurückfallen dürfen.
Andreas Kofler: War zu erwarten, dass er im 2. Dg. einen Supersprung abliefert.Klasse.
Gregor: Wieder mal schlechter Verlierer. Ich sage nur Ito beim Springen der Vierschtour. Der wurde auch abgewunken obwohl die Verhältnisse sehr schlecht waren. Andere gehen damit wesentlich souveräner um.
Thomas Morgenstern: Klarer schlechter Absprung in Kombination mit schlechter Landung = selber Schuld.
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| @Tschechien | 20.01.2012 | 19:45:03 |
@lena und tobiiiiiiiiiiiiiiii
wenn morgen bessere Verhältnisse sind dann werdet ihr schon sehen wer verdient Weltcupleader ist...
wie geht euch??????? oder glaubt ihr man springt einfach mal so von Platzt 15 auf Drei...und kommt mir jetzt net mit Aufwind den Hatte Prevc genau gleich...und im ersten konnte kofler den aufwind nicht nützen mit c.a 1kmh weniger und Schneefall Okay ein 0,5kmh stoch da wars no net ganz so schlimm
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| Ricci | 20.01.2012 | 19:42:48 |
@lena
leider hast du nicht ganz recht, vor Bardal hat man einen Vorspringer runter gelassen
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