Continentalcup: Felix Schoft (261,9 P.) konnte das zweite Continentalcup-Skispringen im japanischen Sapporo für sich entscheiden. Auf der Großschanze kam der Partenkirchener auf 127 und 131 Meter, verwies mit 0,2 Punkten Vorsprung den Slowenen Dejan Judez (132 und 127 m; 261,7 P.) auf den zweiten Platz. Sensationeller Dritter wurde Lokalmatador Kazuyoski Funaki (117 und 133,5 m; 245,4 P.), der sich vom 25. Rang nach dem ersten Durchgang noch auf das Podest vorkämpfte.
Norweger mannschaftlich stark, doch ohne Spitzenresultat
Auf Rang vier landete Funakis jüngerer Teamkollege Kenshiro Ito vor dem Slowenen Tomaz Naglic und dem Finnen Olli Muotka. Platz sieben sicherte sich mit Ziga Mandl ein weiterer Slowene vor den drei Norwegern Anders Fannemel, Andreas Stjernen und Kim Rene Elverum Sorsell. Damit präsentierten sich die Norweger wie gestern von der Normalschanze mannschaftlich stark, verpassten diesmal aber ein Spitzenergebnis.
Schoft von zehn auf eins
Schoft hatte nach dem ersten Durchgang nur den zehnten Rang belegt und hatte bereits einen deutlichen Rückstand auf den Führenden Sorsell. Dieser landete im Finale jedoch bereits bei 107 Metern und "tauschte“ so den Platz mit dem Partenkirchener. Dagegen konnte Judez seinen zweiten Platz aus dem ersten Umlauf verteidigen.
Bei der deutschen Mannschaft klaffte heute eine große Lücke zwischen Sieger Felix Schoft und seinen Teamkollegen. Zweitbester Deutscher an diesem Tag war Stephan Leyhe auf Rang 15, Danny Queck und David Winkler belegten die Ränge 20 und 21. Marinus Kraus, der gestern disqualifiziert worden war, sammelte heute als 29. Punkte. Nicht ins Finale schafften es Kevin Horlacher (36.), Daniel Wenig (43.) und Tobias Bogner (49.).
Morgen findet um 3 Uhr mitteleuropäischer Zeit ein weiterer Wettbewerb von der Großschanze statt. Zuvor ist für 2 Uhr ein Probedurchgang angesetzt. (mrs/akl)