Weltcup: Nachdem gestern der Wettergott den Skispringern das Leben schwer gemacht hatte, konnten die Zuschauer heute einen erstklassigen und absolut fairen Wettbewerb in Zakopane verfolgen. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Gregor Schlierenzauer mit Weiten von 131,5 und 132 Metern sowie 300,3 Punkten. Auf den zweiten Rang platzierte sich erneut der Deutsche Richard Freitag (131 und 131 m; 296,8 P.), dahinter folgt Anders Bardal aus Norwegen (132 und 126 m; 293,1 P.).
Schlierenzauer setzt sich nach spannendem Wettkampf durch
Nach einem äußerst knappen Finale setzte sich der gestern nur unter ferner liefen platzierte Gregor Schlierenzauer gegen Anders Bardal und Andreas Kofler durch, die zur Pause noch auf den Rängen eins und zwei lagen, jedoch beide keine gleichwertigen zweiten Sprünge runterbringen konnten. Richard Freitag hingegen zeigte erneut zwei hervorragende Sprünge und schob sich vom vierten Rang zur Pause noch auf den zweiten Platz vor - auch er profitierte von der leichten Schwäche des Norwegers und des Österreichers.
Freund ebenfalls stark - Stoch verpasst Top-Ergebnis
Severin Freund, der nach dem ersten Durchgang noch auf Rang zehn lag, schob sich mit einem starken zweiten Sprung noch auf Rang fünf vor. Für Thomas Morgenstern ist dieses Wochenende nicht gut gelaufen, nach seinem gestrigen Sturz wurde er heute nur Elfter und hatte mit dem Ausgang des Springens an der Spitze heute nichts zu tun. Eine bemerkenswerte Aufholjagd startete der Sieger von gestern, Kamil Stoch. Vor heimischem Publikum konnte er von Rang 17 nach dem ersten Sprung noch auf den siebten Platz springen und wurde für seinen starken zweiten Sprung von den Zuschauern gefeiert.
Koivuranta und Happonen mit hervorrangenden Leistungen
Für das zuletzt so stark gebeutelte finnische Team war dieses Wochenende endlich der erhoffte Lichtblick. Nachdem bereits gestern Anssi Koivuranta und Janne Happonen mit den Rängen 13 und sieben ordentlich Selbstbewusstsein tanken konnten, steigerten sich beide heute nochmals und beendet den Wettkampf als Neunter bzw. Zehnter. Koivuranta konnte zuvor als Vierter der Qualifikation überzeugen. Es wäre dem Team zu wünschen, dass das der Befreiungsschlag war, der längst überfällig ist.
Neben Bardal hatten die Norweger es heute nicht so leicht, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Mit Vegard Haukoe Sklett und Kenneth Gangnes gelang zwar noch zwei Springern eine Top-15-Platzierung, Rune Velta als 21. kann auch noch ein paar Weltcuppunkte einsammeln, für die restliche norwegische Mannschaft verlief der Tag allerdings nicht gut. Mit Vegard Swensen, Johan Remen Evensen und Atle Pedersen Roensen sind gleich drei Athleten nach dem ersten Durchgang ausgeschieden. Besonders bitter dürfte das Roensen schmecken, der zuvor die Qualifikation für sich entscheiden konnte.
Deutsche Springer zeigen solide Leistung
Das deutsche Team kann mit breiter Brust auf dieses Wochenende zurückblicken. Neben Richard Freitag und Severin Freund viel vor allem auch Andreas Wank mit guten und vor allem gleichwertigen Sprüngen auf. Er wurde heute 17. Michael Neumayer und Maximilian Mechler sind auf den Rängen 20 und 23 platziert. Einzig Stephan Hocke als 33. konnte das Finale nicht erreichen.
Weiter geht es für die Weltcup-Skispringer am kommenden Wochenende im japanischen Sapporo. Dort steht am Samstag und Sonntag jeweils ein Weltcup-Skispringen auf dem Programm. Anders als in den vergangenen Jahren wird nach SKIJUMPING.de-Informationen in dieser Saison ein Großteil der Top-Athleten, auch die Deutschen, die Reise ins Land der aufgehenden Sonne antreten. (ssa)
| Kathi | 25.01.2012 | 19:20:57 |
Ja das mit seiner Homepage hat mich auch irritiert...
Aber ich denke schon, dass er dabei ist, er wird sich wohl die Generalprobe für die WM nächstes Jahr nicht entgehen lassen ...
Naja vielleicht (hoffentlich) schreibt er ja noch die eine oder andere Informationen in seinen näcusten Block ... 
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| Susi | 25.01.2012 | 18:33:07 |
... und außerdem fehlt Val die Fiemme auch in seinem Kalender auf der Homepage, deshalb geh ich davon aus, dass es ein Versehen war...
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| Susi | 25.01.2012 | 18:31:58 |
Also direkt nach dem Springen hat er gesagt, dass er in Val die Fiemme wieder dabei ist...
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| ES | 25.01.2012 | 18:06:02 |
@ Kathi: Hat mich auch irritiert, aber das er selbst in die Welt gesetzt auf seiner Homepage im Blog...
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| Kathi | 25.01.2012 | 18:05:01 |
Weiß eig jemand, ob Schlierenzauer die Springen in Val die Fiemme auch auslässt. oder nur die in Sapporo ?
Weil fast überall heißt es, er ist erst wieder in Willingen dabei ...
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| Kathi | 25.01.2012 | 15:31:24 |
Das war echt ein geiles spannendes Rennen gestern ... 
Hirscher hat absolut verdient gewonnen, aber Schade das Neureuther ausgeschieden ist...
Er färt immer so gute Zwischenzeiten und dann macht er ein Fehler ...
Dopfer. Er ist einfach so cool! Ich mag ihn so gerne, ja schade das es gestern nicht geklappt hat, aber niederlagen gehören dazu 
Der hat seine Karriere noch vor sich ...
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| mf | 25.01.2012 | 13:04:29 |
Für Hirscher freuts mich auch....
Dopfer wäre der einzigste von den Top 3 gewesen der ihn hätte gefährden können
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| viv | 25.01.2012 | 12:50:08 |
Schade, dass Dopfer ausgeschieden ist, ich hätt es ihm gegönnt. Hirschers beide Läufe waren ein wahnsinn - die nerven muss man erst mal haben. Ich freu mich total für ihn.
@barbara: Du hast schon recht - ich find ja auch, dass das ziemlich tief war, und, ja, macht kein gutes bild von den österreichischen fans. Ich glaub aber, in der situation wären überall und auch in jeder sportart die wogen hochgegangen. Na ja, hoffentlich beruhigt sich jetzt alles wieder. 
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| mf | 25.01.2012 | 09:38:51 |
@Susi Daumen Drücken und abwarten .....
Dopfer und Neureuther ausgeschieden 
Dopfer hätte auch das Rennen gewinnen können ohne den Fehler Neureuther urde mal wieder Disqualifiziert wie immer halt 
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| ES | 24.01.2012 | 21:24:07 |
Na, das klingt ja ganz danach, als würde ich in Willingen eine bessere Stimmung erleben :-)
In Garmisch kam es dann ganz richtig rüber, wenn es mau war. Lag aber irgendwie auch daran, wo die Absperrgitter standen hatte ich den Eindruck. Vor uns war riesig Platz, der für die engen Begleittruppen der Springer reserviert war. So groß waren die Familieclans jetzt aber auch nicht, und durch diesen Megaabstand sprang auch deren Entusiasmus auf die restlichen Bereiche nicht wirklich über.
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