Weltcup: Nicht nur Richard Freitag hat mit seinen zwei zweiten Plätzen Grund zum Jubeln. Die gesamte DSV-Mannschaft präsentierte sich am Wochenende in Zakopane stark. Nach dem heutigen Springen verrieten Severin Freund, Andreas Wank und Maximilian Mechler im Gespräch mit SKIJUMPING.de, wie sie die Leistungen der letzten Tage einschätzen, was die kommenden Highlights sind und wie sie die Wettkämpfe in Zakopane erlebt haben:
Severin Freund: "Nächstes Highlight ist Sapporo"
Besonders zufrieden zeigte sich Severin Freund, der nach seiner Halbzeitführung gestern nur auf Rang zehn gelandet war. Mit dem heutigen fünften Platz blickt der Rastbüchler nun positiv auf die kommenden Wettkämpfe. "Heute lief es auf jeden Fall besser als gestern, die Sprünge waren stabiler. Leider war nicht der supergute Sprung dabei, mit dem es ganz nach vorne gereicht hätte. Aber wenn man Fehler findet und dann der fünfte Platz rauskommt, dann ist das eine gute Grundlage", so Freund.
In der vergangenen Saison sei er auch erst im zweiten Teil der Saison so richtig durchgestartet und freue sich nun auf die Wettkämpfe in Japan: "Das nächste Highlight ist für mich Sapporo, da war ich im letzten Jahr Erster und Zweiter und freu mich deshalb natürlich besonders drauf. Dort will ich alles geben", versichert der DSV-Adler.
Andreas Wank: "Gehe meinen Weg"
Auch Andreas Wank, der auf die Ränge 24 und 17 springen konnte, blickt entspannt auf die Wettkampftage in Polen zurück: "Ich bin erstmal ganz zufrieden. Ich gehe meinen Weg und komme voran. Langsam werde ich auch besser. Ich bin zuversichtlich, dass es die nächsten Wettkämpfe weiter geht und ich bald öfters mal in die Top Ten springen werde."
Begeistert zeigt sich der 23-Jährige von der Atmosphäre in Zakopane. "Es ist sensationell. Ich dachte zuerst, dass es weniger wird, wenn Adam Malysz nicht mehr da ist. Aber es ist eigentlich konstant viel und natürlich auch eine der meistbesuchten Weltcupstätten. Man muss es hier einfach genießen."
Maximilian Mechler: "Habe es verbockt"
Im Gegensatz zu seinen Teamkollegen war Maximilian Mechler weniger zufrieden mit seiner Leistung. "Das war scheiße", so Mechler nach seinem zweiten Sprung, der ihm nach gestern erneut Rang 23 sicherte. Obwohl die Verhältnisse im Gegensatz zu den vergangenen Tagen sehr gut gewesen seien, habe er seine Platzierung selbst vermasselt und hätte heute mehr erreichen können. "Gestern war ich richtig gut drauf. Der zweite Sprung lief zwar auch da nicht ideal, aber die Windmessung hat nicht zusammengepasst und heute hab ich es verbockt.", schätzt Mechler sein Abschneiden ein. (abr)