Weltcup: Lange hat er darauf gewartet, nun war es endlich soweit: In Sapporo holt Daiki Ito nicht nur seinen ersten Weltcupsieg, sondern auch gleich einen Heimsieg. Der Japaner platzierte sich mit nur 0,1 Punkten Vorsprung vor dem Norweger Anders Bardal und Kamil Stoch aus Polen. SKIJUMPING.de präsentiert die Stimmen zum Weltcup am 28. Januar 2012:
Daiki Ito (JPN): "Natürlich ist es immer beeindruckend zu gewinnen, aber zum ersten Mal einen Weltcup zu gewinnen, und das auch noch vor Heimpublikum, das ist einfach unglaublich. Ich habe versucht, nicht über den möglichen Sieg nachzudenken, sondern wollte mich auf meine Aufgabe konzentrieren und keinen Druck spüren. Die Bedingungen sind in Sapporo immer schwierig. Es ist windig und davor fürchte ich mich am meisten."
Anders Bardal (NOR): "Mit nur 0,1 Punkten Rückstand zu verlieren ist ärgerlich. Aber wenn das hier in Japan und gegen Ito passiert, dann ist es okay. Ich hoffe, dass nach dem Sieg von Daiki morgen mehr Zuschauer an der Schanze sind. Ich habe auch ein bisschen Zeit gebraucht, um mit der Schanze klarzukommen. Ich habe mich heute schon im Probedurchgang deutlich besser gefühlt und beide Sprünge im Wettkampf waren wirklich gut. Ich bin sehr zufrieden."
Kamil Stoch (POL): "Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich von der Reise und der Zeitumstellung zu erholen. Daher bin ich gestern nicht so gut gesprungen. Heute war ich aber in der Lage, normale Sprünge zu zeigen und hatte keine Probleme mit der Anlaufposition oder im Flug. Der Probedurchgang hat mir Selbstvertrauen verschafft und ich wusste, dass ich hier gut springen kann. Beide Sprünge im heutigen Wettkampf waren wirklich gut. Die Schanze ist sehr speziell und der wechselnde Wind kann für große Unterschiede sorgen." (mrs)