
Wie Swiss-Ski heute mitteilte, wird Simon Ammann seine Karriere fortsetzen und hat die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi im Fokus. "Diesen Entscheid habe ich schon Anfang des Sommers für mich getroffen, trotzdem brauchte ich noch etwas Zeit, dies auch aktiv zu kommunizieren", so Ammann. "Mit Sotschi 2014 habe ich ein äußerst interessantes Ziel vor Augen. Dies nicht nur aus sportlicher Sicht, denn mit meiner russischen Frau Yana habe ich auch einen besonderen emotionalen Bezug zum Gastgeberland."
Disziplinenchef Berni Schödler freut sich über die Entscheidung von Simon Ammann: "Für das Skispringen in der Schweiz ist Simon Ammann ein einmaliger Botschafter. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Sotschi haben die jungen Athleten einen Leader, dem sie mit vollem Engagement nacheifern können."
Anpassung an neue FIS-Regeln braucht Zeit
Aufgrund der FIS-Regeländerungen bezüglich des Gewichts und der Skilänge in den letzten Jahren hat sich
Simon Ammann entschieden, mehr Muskelmasse anzutrainieren, um mit der maximalen Skilänge springen zu können. "Die Veränderungen der letzten zwei Jahre verlangen eine langfristige Planung, wenn man meine körperlichen Voraussetzungen genau analysiert. Dies wurde mir nach der letzten Saison aber erst mit etwas Abstand in den Ferien klar", sagt Simon Ammann. "Gewicht zuzunehmen und die ganze Konfiguration wieder auf Topniveau zu bringen braucht seine Zeit. Viele technische Elemente musste sich Simon Ammann wieder von der Basis neu erarbeiten", bestätigt Trainer Martin Künzle. Diese Herausforderungen sind für Simon Ammann ein Eckpfeiler seiner Motivation, die Karriere fortzusetzen.
Ammann: "Wer große Sprünge machen will, muss auch wieder Anlauf nehmen"
"Letzte Saison habe ich vom Schwung aus dem Olympiajahr profitiert und hoffte dieses Jahr mit Hilfe meiner Routine auch wieder ganz vorne mitzuspringen. Dies hat bis jetzt noch nicht zu meiner Zufriedenheit geklappt", analysiert Simon Ammann seinen bisherigen Saisonverlauf. Der Toggenburger sieht aber auch positive Seiten: "Ich kann die Wettkämpfe aus einer anderen Perspektive sehen, ohne den Druck der Gesamtwertung zu spüren. So kann ich konstant an meinen Sprüngen arbeiten und mich um grundlegende Dinge kümmern, die im andauernden Kampf an der Weltspitze auch gern einmal verloren gehen. Wer große Sprünge machen will, muss zwischendurch auch wieder Anlauf nehmen."
Starkes Betreuerteam im Hintergrund
Ein weiterer Punkt, der Simon Ammann zur Fortsetzung seiner Karriere bewegte, ist das Betreuerteam, das ihn bei seinen langfristigen Zielen voll unterstützt. "Mit Berni Schödler als Disziplinenchef und Martin Künzle als Trainer habe ich zwei großanlasserprobte Persönlichkeiten mit im Boot. Fabian Ammann unterstützt mich und meine jungen Kollegen nicht nur im Materialbereich, sondern auch in wissenschaftlichen Fragen mit seinem Know-how und seinem sehr großen Arbeitseinsatz vorbildlich. Marc Völz ist ein langjähriger Begleiter als Leiter des Airsport Einsiedeln, Wytze Bakker und Sara Heldstab sowie Hanspeter Gubelmann unterstützen mich optimal in der Regeneration beziehungsweise im mentalen Bereich", ist Simon Ammann von seinem Team überzeugt. (akl)
| ES | 01.02.2012 | 18:27:22 |
Tjaja, wenn die Schweizer dann endlich eine Mannschaft zusammenbringen würden, das würde mich schon freuen. Aber als Einzelkämpfer war und ist er mir auch nie sonderlich symaptisch geworden.
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| duffi jackson | 31.01.2012 | 11:14:01 |
ich mag ihn auch nicht sonderlich.
trotzdem freuts mich das er weitermacht.
hoffe allerdings das er in sotschi nicht wieder zweimal gold holt, das nervt nämlich "auf dauer" ;-)
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| Inga | 30.01.2012 | 15:19:08 |
Super,das freut mich
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| Felix | 30.01.2012 | 14:36:18 |
Prima! Simon Ammann gehört einfach zur Springerszene dazu!
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| barbara | 30.01.2012 | 12:00:18 |
bin zwar absolut kein ammann-fan, trotzdem freut es mich, dass er uns noch erhalten bleibt.
wäre schade und konkurrenz belebt das geschäft. ;-)
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