Weltcup: Der Deutsche Skiverband (DSV) wird mit sieben Skispringern bei den Weltcups im italienischen Val di Fiemme am Start sein. Bundestrainer Werner Schuster nominierte Severin Freund, Richard Freitag, Michael Neumayer, Andreas Wank, Stephan Hocke, Maximilian Mechler und Felix Schoft für die sogenannte Vor-WM. "Mit den Wettkämpfen in Val di Fiemme kehrt der Weltcup nach vier Jahren Pause an einen traditionsreichen Ort zurück. Wir sind gespannt auf die WM-Schanze von 2013 in Predazzo", so Schuster. "Neben Maximilian Mechler, der nach seiner Trainingspause wieder in den Weltcup einsteigt, stößt auch Felix Schoft zum Team. Felix hat sich im Continentalcup einen Quotenplatz ersprungen."
Nach der Rückreise aus Japan stand für die Athleten am Dienstag ein Regenartionstag an, bevor am Mittwoch die Athletik trainiert wurde. "Die Anreise zum Weltcup nach Italien ist für Donnerstag geplant", sagt Werner Schuster.
Premiere für Richard Freitag
Große Hoffnungen ruhen nach wie vor auf Richard Freitag, der zuletzt in Sapporo nur knapp das Podest verpasste. "Ich bin noch nie von der Schanze in Predazzo gesprungen und entsprechend groß ist die Neugierde, was mich da erwartet. Da dort ja im nächsten Jahr die WM stattfinden wird, habe ich mich bereits mit den Kollegen im Team ausgetauscht. Sie haben nur positives erzählt und daher freue ich mich auf das Weltcup-Wochenende in Italien", so der Sachse. "Mein Ziel ist es, auch auf der mir bisher unbekannten Schanze technisch saubere Sprünge umzusetzen."
Sechs Damen in Hinzenbach am Start
Bei den Damen werden mit Melanie Faißt, Ulrike Gräßler, Anna Häfele, Katharina Althaus, Svenja Würth und Carina Vogt sechs Athletinnen die schwarz-rot-goldenen Farben in Österrreich vertreten. "Wir haben in der vergangenen Woche einen viertägigen Trainingslehrgang in Oberstdorf absolviert, um uns auf den Weltcup in Hinzenbach vorzubereiten. In zwei Trainingswettkämpfen am Samstag und Sonntag haben sich neben Ulrike Gräßler und Melanie Faißt auch Anna Häfele, Svenja Würth und Carina Vogt für den Weltcup-Einsatz qualifiziert. Außerdem wird Katharina Althaus wieder zum Team stoßen, die bei den Olympischen Jugendwinterspielen in Innsbruck zwei Medaillen gewonnen hat. Wir sind als Mannschaft also gut aufgestellt", so Damen-Bundestrainer Andreas Bauer. "Wir freuen uns sehr auf Hinzenbach, die Oberösterreicher sind ein skisprungbegeistertes Volk und werden die Athletinnen sicher auch kräftig an der Schanze anfeuern."
Vorfreude auch bei Ulrike Gräßler, die zuletzt im italienischen Val di Fiemme auf das Podest springen konnte: "Die Vorbereitung in Oberstdorf ist gut verlaufen und ich freue mich darauf, endlich wieder einen Wettkampf zu bestreiten. Die Pause zwischen Val di Fiemme und jetzt war schon relativ lang, daher wird es spannend zu sehen, wo ich jetzt im Vergleich zu den anderen Springerinnen stehe. Ich würde meinen dritten Platz aus Italien in Österreich gerne wiederholen - oder sogar noch besser sein. Dazu muss aber alles zusammenpassen." (mrs)