Weltcup: Martin Koch hat die Qualifikation für das erste von zwei Springen am Wochenende im italienischen Fleimstal für sich entschieden. Der Kärntner sprang in Predazzo auf 130 Meter und erhielt dafür 136,2 Punkte. Zweiter wurde der Norweger Vegard Haukoe Sklett (129,5 m; 134,5 P.), gefolgt von Lukas Hlava (129 m; 132,9 P.) aus Tschechien auf Rang drei. Unter den bereits vorqualifizierten Springern setzte Gregor Schlierenzauer bei verkürztem Anlauf mit 134,5 Metern den mit Abstand weitesten Satz des Tages und untermauerte damit seine Favoritenstellung für den Wettbewerb.
Hautamäki und Romören zeigen ansteigende Form
Die Zuschauer erlebten am Ort der nächsten Nordischen Skiweltmeisterschaften im Jahr 2013 ein durchweg faires Springen. Bei annähernd gleich starkem Rückenwind präsentierten sich vor allem die Norweger geschlossen stark, von denen neben Sklett auch noch Kenneth Gangnes einen Top-Ten-Platz für sich verbuchen konnte. Doch auch der zuletzt kriselnde Routinier Björn Einar Romören zeigte sich stark verbessert, er landete auf einem respektablen elften Platz.
Ähnlich verbessert präsentierte sich die Mannschaft aus Finnland. Janne Happonen schloss die Qualifikation als Fünfter ab, sein Teamkollege Matti Hautamäki, der zuletzt wegen Formschwäche ein Sondertraining eingelegt hatte, bewies mit Platz neun ebenfalls einen Aufwärtstrend.
Fünf Deutsche qualifiziert – Aus für Hocke und Schoft
Eher in die entgegengesetzte Richtung zeigt dagegen die Leistungskurve der beiden Deutschen Stephan Hocke (41.) und Felix Schoft (43.), die beide an der Qualifikations-Hürde hängen blieben – und das, obwohl insgesamt nur neun Springer ausscheiden mussten. Besser machten ihre Sache im DSV-Team Maximilian Mechler (14.), Michael Neumayer (18.) und Andreas Wank (31.), die im Wettbewerb ebenso wie die bereits vorqualifizierten Severin Freund und Richard Freitag die deutschen Farben vertreten werden. Während Freund einen durchschnittlichen Sprung zeigte, deutete Freitag mit der zweitgrößten Weite unter den fix qualifizierten zehn Springern an, dass er morgen zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist.
Schrecksekunde für Andreas Kofler
Nur Gregor Schlierenzauer konnte Freitags Weite am Ende noch kontern – das jedoch mit einem Abstand von satten fünf Metern deutlich. Ganz anders Schlierenzauers Teamkollege und Konkurrent um die Weltcup-Gesamtwertung, Andreas Kofler, der für eine kleine Schrecksekunde sorgte: Er musste seinen Sprung nach etwa 70 Metern wegen Problemen mit der Skiführung abbrechen, konnte den verunglückten Versuch aber zum Glück sicher stehen.
Der Wettbewerb ist morgen für 16 Uhr angesetzt, bereits eine Stunde früher beginnt der Probedurchgang. (jar)
Foto: © Tadeusz Mieczynski
| D.S | 04.02.2012 | 08:31:49 |
Hlava gewinnt eh vor Koudelka und Kornilov
Sklett ist auch gut.
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| viv | 03.02.2012 | 20:20:00 |
Der gute Andi Kofler kostet mich vielleicht manchmal nerven ... gottseidank war das kein wettkampfsprung ... ich hoffe echt, er hat das morgen im griff... 
Aber ein supersprung von schlierenzauer! Und Koch hat die quali gewonnen, damit sind die spekulationen über seinen kaputten rücken hoffentlich erst mal ad acta gelegt. 
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| mf | 03.02.2012 | 20:15:56 |
@Kathi
Ok auf einen Fairen Wettkampf
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| Kathi | 03.02.2012 | 20:09:44 |
Auf das der beste gewinnt! )
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| mf | 03.02.2012 | 20:08:49 |
@Kathi Die Punkte weiß ich nicht.....
Ich mag Stoch aber mit seiner flachen Flugkurve kommt er bei Rückenwind nicht so gut zurecht, Stoch hatte in diesem Wochenende noch keinen Topsprung....
Mir ist schon klar wenn Schlieri zwei gleichwertige Sprünge runterbringt wird er gewinnen, er ist einfach der beste..... aber das heißt nich das er morgen gewinnt, Schlieri kann nicht jeden Sprung perfekt runterbringen aber die Warscheinlichkeit das Schliieri gewinnt liegt bei 80% aber bei Rückenwind können nur Freitag und Bardal ihn das Wasser reichen...
Ich glaube nicht das Kofler aufs Treppchen springen wird.... was mit Morgi los ist weiß ich nicht wenn er so weiter Springt wird er im Weltcup noch einige Plätze verlieren
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| :) | 03.02.2012 | 20:08:01 |
ja im ersten training. 
guckste hier:
http://www.fis-ski.com/pdf/2012/JP/3136/2012JP3136RLQ.pdf
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| Kathi | 03.02.2012 | 20:04:44 |
Schlierenzauer hatte +9.6 ...
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| :) | 03.02.2012 | 20:03:03 |
freitag und schlierenzauer hatten dieselben windbedingungen. beide so 6 punkte zuschlag.
morgi, bardal und kofler hatten es besser. aber das sind ja heute wirklich nur nuancen gewesen, weill alle rückenwind hatten.
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| Kathi | 03.02.2012 | 19:55:47 |
@ mf
Weißt du zufällig wie viel Windpunkte Freitag bekommen hat ?
Ich glaube (bin mir ziemlichsicher), dass Schlierenzauer stärkerer Rückenwind hatte, und Freitag gleich 5m abgenommen hat...
Aber... Bardal hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden, und liebe Leute, vergesst mir den Kofler nicht...
Siehe Bischofshofen...
Puuuh. Man kann ihn einfach nicht einschätzen...
Und ein Stoch kann, wenn er die Kante trifft auch einen Freitag bei Rückenwind schlagen...
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| mf | 03.02.2012 | 19:47:01 |
Wenn im Hang weiter leichter Rückenwird herrscht sind Freitag und schlieri für mich unschlagbar, Freitag ist bei Rückenwind verdammt stark, und stärker als Stoch, Ito, Kranjec einzuschätzen, an einem guten Tag kann Freitag Schlieri schlagen, hoffe das Morgen der gute tag ist.... 
Um Freund machen ich mir ein bisschen Sorgen sein komplettes Flugsystem stimmt einfach nicht mehr, hoffe morgen kann er weningsten unter den Top 15 Springen
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