Weltcup: Das Qualifikationsspringen zum Weltcup der Frauen in Hinzenbach entfällt auf Grund der zu geringen Teilnehmerzahl. Im ersten Durchgang dürfen 50 Springerinnen an den Start, es sind jedoch nur 48 gemeldet. Stattdessen absolvierten die Springerinnen einen dritten Trainingsdurchgang. Diesen nutze vor allem eine deutsche Springerin. Ulrike Grässler konnte sich mit einer Weite von 89 Metern auf Rang zwei springen. Sie schob sich damit zwischen die in diesem Winter dominierenden Athletinnen. Daniela Iraschko schaffte mit 91 Metern den weitesten Sprung. Die US-Amerikanerin Sarah Hendrickson wurde Dritte.
Auch Seifriedsberger und Hendrickson stark
Den ersten Trainingsdurchgang konnte eine ebenfalls starke Österreicherin für sich entscheiden. Jacqueline Seifriedsberger landete bei 86,5 Metern. Hendrickson und Grässler kamen bereits bei ihrem ersten Versuch gut mit der Schanze zurecht und platzierten sich dicht hinter der 21-Jähhrigen. Bei ihrem zweiten Sprung hatte Hendrickson dann die Nase vorne. Eine Weite von 88,5 Metern reichte, um diesen Durchgang zu dominieren. Iraschko und Grässler mussten sich knapp geschlagen geben.
Iraschko mit Heimvorteil
Das Trainingsergebnis lässt auf einen spannenden Wettkampf hoffen. Iraschko konnte ihrer starken Konkurrentin aus den USA zumindest einmal die Stirn bieten und hofft morgen auf ihren Heimvorteil. Und auch Grässler wird mit ihren tollen Trainingsweiten bei der Vergabe um die Podestplätze ein Wörtchen mitreden können.
Morgen startet um 12:45 Uhr der Probedurchgang, bevor um 13:45 Uhr der Wettkampf auf dem Programm steht. (aat)
Foto: Tadeusz Mieczynski