
Nach der inzwischen einmonatigen Verletzungspause kann Martin Schmitt voraussichtlich in der kommenden Woche wieder ins Sprungtraining einsteigen. So äußerte sich Bundestrainer Werner Schuster am Rande des Weltcups in Predazzo im ZDF: "Ich hatte Kontakt mit ihm. Es geht ihm schon wieder besser, er hat leichtes Athletiktraining absolviert. Wenn alles planmäßig läuft, kann er nächste Woche mit dem Skispringen wieder beginnen. Dann werde ich selbst vor Ort sein und mir ein Bild davon machen."
Wann Schmitt in den Weltcup zurückkehren wird, ist bislang noch unklar. Für den Auftakt der FIS-Team-Tour in Willingen dürfte es knapp werden, der Deutsche Skiverband möchte bereits am Dienstag sein Aufgebot dafür offiziell bekannt geben. Doch Schuster ist optimistsch, dass sich Schmitt bald wieder präsentieren kann: "Ich denke an diese Saison."
Comeback ursprünglich für Sapporo geplant
Erst vor wenigen Tagen kündigte Schmitt an, auch über die Saison hinaus seine Karriere als aktiver Skispringer fortsetzen zu wollen. Allerdings: "Wenn ich im Frühjahr oder Sommer merke, dass es wegen des Knies nicht geht, werde ich schnell meine Konsequenzen ziehen", so Schmitt. Nach seinem vorzeitigen Aus bei der Vierschanzentournee
diagnostizierte DSV-Mannschaftsarzt Dr. Mark Dorfmüller eine Ansatzreizung der Quadrizepssehne. Auf ein
geplantes Comeback im japanischen Sapporo musste daraufhin verzichtet werden, da die Verletzung doch gravierender ausfiel, als zunächst erwartet. (mrs)