Continentalcup: Das Ersatzspringen für den am letzten Sonntag ausgefallenen Continentalcup-Wettkampf ist am heutigen Freitag in Oslo ausgetragen worden. Den klaren Sieg sicherte sich der Norweger Andreas Stjernen mit Weiten von 106 und 103 Metern sowie 268 Punkten. Dahinter folgt auf dem zweiten Platz mit Kenneth Gangnes (101 und 105 m; 254 P.) ein weiterer Norweger. Ebenfalls einen Podestplatz ersprang sich Danny Queck vom WSV Lauscha (100 und 99,5 m; 246,5 P.)
Norweger dominieren Heimspringen
Die norwegische Mannschaft hat heute wieder einmal ihre volle mannschaftliche Stärke bewiesen. Mit gleich zwölf Athleten haben sie fast die Hälfte aller Finalisten gestellt. Schon nach dem ersten Durchgang war klar, dass ihnen der Sieg kaum zu nehmen sein wird, lag Andreas Stjernen zur Pause doch schon deutlich vorne. Durch seinen Sieg heute kann der Norweger in der Gesamtwertung mit Michael Hayböck gleichziehen. Somit gibt es nun zwei Führende, die nächsten Wettkämpfe dürften also spannend werden im Kampf um den ersten Platz.
Österreich schwächelt - Deutschland erneut mit Podestplatz
Wieder einmal war ein Hayböck bester Österreicher, diesmal jedoch Michael, der auf Rang fünf zwischen den beiden Deutschen Danny Queck und Markus Eisenbichler platziert ist. Ansonsten gehen die Österreicher mit gemischen Gefühlen in die nächsten Wettkämpfe am Wochenende, von Ihren acht gestarteten Springern schaffte es nur die Hälfte ins Finale.
Aus deutscher Sicht verlief der Wettkampf erneut sehr erfolgreich. Neben Queck konnte vor allem Markus Eisenbichler als Fünfter seine gute Form vom letzten Wochenende bestätigen, an dem er unter schwierigen Bedingungen in Iron Mountain einen zweiten Platz einfahren konnte. Auch Pius Paschke kann mit Rang 14 heute sehr zufrieden sein. Florian Menz landete auf Rang 17, Daniel Wenig wurde 23., Niclas Wangler als 26. kann ebenfalls ein paar Punkte einstreichen. Andreas Wellinger verpasste als 34. das Finale. Eine bittere Pille hatte heute Marinus Kraus zu schlucken, der Sieger vom Springen in Iron Mountain schied heute als 32. nach dem ersten Durchgang aus.
Weiter geht morgen mit einem regulär geplanten Springen. Der Zeitplan sieht um 17 Uhr einen Probedurchgang vor, ehe um 18.30 Uhr der Wettkampf gestartet wird. (ssa)