Weltcup: Zum dritten Mal in Folge entscheiden die Österreicher die FIS-Team-Tour für sich und kassieren die Siegesprämie von 100.000 Euro. Nicht ungewöhnlich, dass sich Cheftrainer Alexander Pointner nach dem Wettbewerb zufrieden mit den Leistungen seiner Mannschaft zeigte. "Es war eine sehr wichtige Team-Tour für uns", so der Österriecher. "Wenn man so erfolgreich ist, dann aber so ein Wochenende wie in Willingen hat, dann sieht man, ob das System wirklich funktioniert." Nach dem Willingen-Wochenende lagen die Österreicher noch hinter Norwegen, Japan und Deutschland auf Rang vier.
"Es war wieder eine hohe Erwartungshaltung, mit der wir aber sehr gut umgehen konnten. Aber wir wussten dagegen nicht, wie es funktioniert, wenn es nicht so gut läuft. Natürlich versucht auch die Öffentlichkeit, die Medien und andere Nationen, einen noch weiter zu schwächen", beschreibt Pointner die Situation. "Aber wir haben nichts vom Selbstvertrauen hergegeben, sondern sind noch enger zusammengewachsen."
"Möchte nicht in der Jury sitzen"
Zufrieden sei er auch mit dem Verhalten der Jury. So habe man beim Wählen der verschiedenen Anlauflängen und beim Abbruch richtig gehandelt. "Die Jury war sehr gefordert. Ich schimpfe zwar immer auf dem Trainerturm, aber ich möchte auch nicht in der Jury sitzen", sieht Pointner ein. "Sie haben heute ganze Arbeit geleistet."
ÖSV mit fünf Athleten nach Vikersund
Nun wolle man sich voll und ganz auf das große Saison-Highlight in Vikersund konzentrieren. Aller Voraussicht nach wird man mit Martin Koch, Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Andreas Kofler und David Zauner die Reise nach Norwegen antreten. "Das ist zu 99 Prozent das Team. Aber wir müssen dem Präsidium noch den Vorschlag mit den Namen geben, erst dann ist es offiziell abgesegnet", erklärt Pointner. (mrs)
| Emma | 21.02.2012 | 09:25:01 |
Nicht ganz oben?? Öhm,die Österreicher haben die Team Tour gewonnen... weiter oben ging in diesem Fall wohl kaum...
Durch den bereits sicheren Sieg war die Welt für Pointner damit ja in Ordnung und die Jury konnte gar nix mehr falsch machen.
Andernfalls hätte er mit Sicherheit wieder geschimpft wie ein Rohrspatz.
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| viv | 20.02.2012 | 16:08:43 |
@Emma: Äh, nur dass die österreicher in dem fall nicht ganz oben gestanden sind.
Die teamtour hätten sie auch bei einer absage gewonnen, die teamwertung am sonntag hätten sie mit einem zweiten durchgang sehr wahrscheinlich gewonnen. (Die Slowenen wären rausgefallen weil nur zu dritt, die Norweger schon zu weit zurück und das ganze wochenende nicht so ganz gut drauf, gleiches gilt für die deutschen mit einem indisponierten Michael Neumayr.)
Pointner hat schon öfter juryentscheidungen kritisiert, in dem fall hat er sie gelobt, und das ist auch wieder falsch. Ich möcht mal wissen, was gepostet worden wäre, wenn abgesagt worden wär und die Österreicher die Teamtour und die 100.000 Euro mit nur der hälfte der veranstaltungen gewonnen hätten...
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| Emma | 20.02.2012 | 14:09:15 |
Klar, solange am Ende mindestens ein Österreicher ganz oben steht, hat die Jury alles richtig gemacht.
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| text | 19.02.2012 | 22:32:15 |
naja meister pointner ich weiß ja nicht
ob du wohl das selbe sagen würdest wenn jetzt der gregor gestürzt und sich verletzt hätte?
war auf alle fälle ein unglaublich schwieriges springen für die jury, dass da mal was daneben gehen kann ist schon klar
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