Sommer-Grand-Prix: Kamil Stoch konnte den zweiten Wettbewerb im japanischen Hakuba für sich entscheiden. Im Land der aufgehenden Sonne konnte sich der Pole mit hervorragenden Sprüngen auf 129,5 und 130,5 Meter und 282,3 Punkten den Tagessieg vor seinem Landsmann Dawid Kubacki (129 und 128,5 m; 278 P.) und dem Japaner Fumihisa Yumoto (129 und 126,5 m; 266,5 P.) sichern.
Durchgang eins dominiert von Polen und Japan
Bereits nach dem ersten Durchgang hatte sich Kamil Stoch an die Spitze des Feldes setzen können. Sein Vorsprung auf seinen Teamkollegen Dawid Kubacki betrug zu diesem Zeitpunkt jedoch lediglich 0,8 Punkte. Auf den Plätzen drei und vier lauerten die beiden Japaner Shohei Tochimoto und Daiki Ito. Wie bereits gestern schon bahnte sich somit ein polnisch-japanisches Duell um die Positionen auf dem Podest an. In diese polnisch-japanische Phalanx in den Top Ten konnten im ersten Durchgang nur Harri Olli, Severin Freund und Borek Sedlak eintauchen.
Freund und Hocke im Finale
Für das deutsche Team verlief der heutige Wettkampf minimal besser als noch gestern. Nachdem gestern lediglich Severin Freund (7.) den Sprung in den Finaldurchgang geschafft hatte und am Ende einen hervorragenden vierten Platz belegte, konnte sich neben ihm heute nur Stephan Hocke (28.) für Durchgang zwei qualifizieren. Für Freund lief es auch heute wieder sehr gut. Mit einem hervorragenden ersten Sprung auf 126 Meter legte er die Grundlage für seinen zweiten Top-Ten-Platz an diesem Wochenende. Die Reise nach Japan hat sich für den Mann aus Bayern in jedem Fall ausgezahlt. Für Maximilian Mechler (32.) und Georg Späth (34.) reichte es leider auch heute nicht. Sie gehörten zu den sechs Athleten, die nicht in den Finaldurchgang einziehen konnten.
Eine ähnliche Aufholjagd wie gestern Harri Olli, legte heute auch Rafal Sliz hin. Nach dem ersten Durchgang hatte er auf Platz zwölf gelegen. Mit einem hervorragenden zweiten Sprung auf 131 Meter konnte er sich noch auf Rang sechs nach vorne schieben.
Sehr stark präsentierten sich auch heute wieder die Teams aus Japan und Polen. Gemeinsam stellten sie am Ende des Wettkampfs zehn der besten 15 Athleten und demonstrierten so erneut ihre momentane Stärke.
Weiter geht es für die Athleten am 30. September mit der Qualifikation im tschechischen Liberec, wo das vorletzte Springen des Sommer-Grand-Prix stattfinden wird. In der skisprungfreien Zeit werden allerdings weitere Continentalcup-Wettbewerbe ausgetragen. Die Athleten springen in der "zweiten Liga des Skispringens" demnächst in Lillehammer, Oslo und Almaty. (arn)